Thursday, May 02, 2013

Wunder geschehen. | Miracles do happen.

[English version see below.]

Liebste Familien, Freunde & Bekannte,

ein für uns schon fast unfassbares Wunder ist geschehen - seit 
dem 1. Mai hat unsere Tochter Loah ein Brüderchen.
Mit seinen verführerischen Lippen, einem verzauberndem Blick 
und 3540 Gramm auf den Rippen wurde Noah unserer Familie 
anvertraut.

Das war ein wahrer "Tag der Arbeit", der ab jetzt eine ganz
andere Bedeutung für uns hat...!
Unser Dank gilt unserem himmlischen Schöpfer, Euch allen 
weltweit im Gebet einstehenden Familien und Freunden, 
unserer befreundeten Hebamme Frederike und dem gesamten 
Klinikpersonal.

Und wieder ist der Beweis erbracht: Wunder geschehen.

Erschöpfte, unendlich dankbare und himmelhochjauchzende 
Grüße schicken

Vater Rainer, Mutter Kerstin & Sohnemann Noah.

P.S.: Dieser Brief bewegt in diesem Zusammenhang unsere 
Herzen:

"Mein geliebter Sohn Noah,

so sehr liebe ich Dich: meinetwegen lebst, atmest und bist Du (1). 
Ich kannte Dich, ehe Dich Deine Eltern empfangen haben (2). 
Bereits als ich die Welt erschuf, hatte ich Dich in meinen Gedanken 
und Du wurdest von mir erwählt (3).
Du bist wunderbar gemacht (4).
Nach meinem Ebenbild habe ich Dich geschaffen (5) und Deine 
Chromosomen im Leib Deiner Mutter zusammengewoben (6). 

Ich weiß alles über Dich (7), kenne Deinen Tagesablauf (8), die Zahl 
der Haare auf Deinem Kopf (9) und die einzigartige Farbgebung 
Deiner schönen Augen.
Wenn Du glücklich bist, erlebe ich die größte Freude. Ich möchte, 
dass Du Dein Leben in seiner ganzen Fülle genießt (10). Mein Plan für 
Dich ist, dass Du Erfüllung darin findest, das zu tun, wozu ich Dich 
geschaffen habe.

Dein Vater." 

(1) Apostelgeschichte 17,28 - (2) Jeremia 1,5 - (3) Epheser 1,4-5 - (4) Psalm 139,14 - (5) 1. Mose 1,27 
(6) Psalm 139,13 - (7) Psalm 139,1 - (8) Psalm 139,2 - (9) Matthäus 10,29-31 - (10) Johannes 10,10

 

Dearest families, friends & acquaintances,

an unbelivable miracle has occured to us - since 1 May, our daughter Loah has a brother.

With his attractive lips, Noah's tempting way of staring at us and 3540 grams on his rips, we were entrusted to welcome him to our family.
From now on, "labour day" has a whole different meaning to us...!

All our gratitude goes to our heavenly Father, to our friend and midwife Frederike, to all of you who have been standing in prayer for days and months all around the world and all 
staff at hospital.

It has been proven again: Miracles do happen. GAP = God Answers Prayers.

Exhausted, endless grateful and cheerful greetings send

father Rainer, mother Kerstin & precious son Noah.

Sunday, April 28, 2013

Frühling. | Spring.

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich in raue Berge zurück. Von dort her sendet er, fliehend, nur ohnmächtige Schauer körnigen Eises in Streifen über die grünende Flur. Aber die Sonne duldet kein Weißes, überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farben beleben; doch an Blumen fehlt´s im Revier, sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen nach der Stadt zurück zu sehen! Aus dem hohlen, finstern Tor dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden: aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, aus Handwerks- und Gewerbesbanden, aus dem Druck von Giebeln und Dächern, aus der Straßen quetschender Enge, aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht, sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! Wie behend sich die Menge durch die Gärten und Felder zerschlägt, wie der Fluss in Breit´ und Länge so manchen lustigen Nachen bewegt, und, bis zum Sinken überladen, entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!

- Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) -

Wednesday, April 10, 2013

Rechnung für Europa.

10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum Essen. 

So war es auch wieder in der letzten Woche. 
Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500,- €, denn man speiste schon sehr gern auf hohem Niveau. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus: 

- Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts. 
- Der Zypriot zahlte 1 €. 
- Der Franzose 5 €. 
- Der Österreicher 50 €. 
- Der Finne 80 €.
- Der Holländer 100 €. 
- Der Deutsche zahlte 264 €. 

Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 50 € zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!” Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 €, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. 

Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 € Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte? Die sechs stellten schnell fest, dass 50 € geteilt durch sechs Zahler 8,33 € ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen.

Heraus kam folgendes: 

- Der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis). 
- Der Franzose zahlte 3 € statt 5 € (40% Ersparnis). 
- Der Österreicher zahlte 45 € statt 50 € (10% Ersparnis). 
- Der Finne zahlte 72 € statt 80 € (10% Ersparnis). 
- Der Holländer zahlte 90 € statt 100 € (10% Ersparnis). 
- Der Deutsche zahlte 239 € statt 264 € (11% Ersparnis). 

Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos. Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. “Ich hab’ nur 2 € von den 50 € bekommen!” sagte der Franzose und zeigte auf den Deutschen, “Aber er kriegt 25 €!”. “Stimmt!”, rief der Zypriot, “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal so viel wie ich”.“Wie wahr!”, rief der Österreicher, “Warum kriegt er 25 € zurück und ich nur 5 €? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!”. 
“Moment mal” riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus einem Munde, “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!” Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest: Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! 

Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute. Niemand soll behaupten können, er habe davon nichts gewusst!

Saturday, March 30, 2013

Loah.

Liebe Loah,

am heutigen Tage ist es genau zwei Jahre her, daß wir Dich als unsere wertvolle Tochter zur Welt brachten. 
Hättest Du nicht wenige Stunden zuvor im Mutterleib "einschlafen" müssen, wärest Du jetzt nicht im Himmel (Lukas 18,16), sondern könntest jetzt Deine beiden Kerzchen mit uns auspusten.

Immer wieder berichte ich von Deinem jüngeren Brüderchen und Deinem Schwesterchen von Dir.

Auch nach all den Jahren will die Welt immer mehr über Dich, uns und unsere gemeinsame Reise wissen - so zum Beispiel 'National Geographic'.

Ich vermisse Dich und lieben Dich mehr denn je, Prinzessin.

Dein Papa Rainer.




Dear Loah,

it has been exactly two years ago, when you were born as our precious daughter into this world.
If you hadn't fallen "asleep" in your mum's womb, you wouldn't be in Heaven now (Luke 18:16) and could blow your two candles.

From time to time, I let your little brother and your sister know about their unique sister.

After all these years, the world wants to get to know more about you, us and our common journey, e.g. National Geographic.

I am missing you and love you more than ever before, precious princess.

Your father Rainer.

Thursday, March 28, 2013

Grüß Gott, Frühling! | Hello, spring!

Die Umstellung der Uhrzeit steht an - das ist ein klarer Hinweis für die nächste Jahreszeit.
Um auf Nummer Sicher zu gehen, gibts den Bastelbogen. 

Wir heißen Dich herzlich willkommen, lieber Frühling.


I
t is time to go for daylight saving soon - this indicates clearly that the next season is on. 

To make sure this will start indeed, do it yourself.

We are sending a very warm welcome, dear springtime.

Monday, March 18, 2013

Zukunft. | Future.

Huhuuu - meine Eltern schauen einer prächtigen, gesunden und lebendigen Zukunft entgegen.

Knock knock - my parents are looking into a bright, healthy and lively future.

Wednesday, March 13, 2013

365

Liebe Freunde und LeserInnen,

genau 365 Tage ist es her, daß ich meine Mutterfür ein Weilchen verabschieden mußte - und ich vermisse sie täglich weiterhin sehr. Wollte ich auf diesem Wege nur mal eben zu "Papier" gebracht haben.

Rainer.



Dear friends and readers,

it has been exactly 365 days since I had to say goodbye to my mum for a while.
Since then, I have been missing her lots. Just sayin'.

Rainer.

Friday, February 15, 2013

Vielleicht? | Maybe?

Verliebt zu sein ist ein Gefühl - zu lieben ist eine Entscheidung. 
Worauf baust DU Deine Beziehung auf ?


To be in love with somebody is a feeling - to love a person is a decision.
What is YOUR relationship based on - decision or feelings ?

Wednesday, February 06, 2013

Kinder-Geschenk. | Present for your children.

Das beste Geschenk, 
das Du Deinen Kindern machen kannst, 
ist das Bauen 
einer starken Ehe.


 The best gift 
you can give 
your children 
is building a strong marriage.

Tuesday, January 22, 2013

Andere Wege. | Different ways.

Ob sich ein Weg lohnt, erkennst Du erst, wenn Du losgegangen bist.
Ob eine Sache gelingt, erfährst Du nicht, wenn Du darüber nachdenkst,
sondern wenn Du es ausprobierst.
Du solltest nicht an dem zweifeln, was Du tust, sondern darüber nachdenken,
was Du willst.
Ohne Angst vor dem, was daraus werden könnte.
Einfach geschehen lassen.

Nichts muss so sein, nur weil es immer so gewesen ist,
es geht auch anders...!


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If a way is worth going it can only be found out after you have chosen it to go.
If a thing works out can only be proven when you try, not just think about.
Don't doubt what you do, but think about what you really want to do.
Without fear of what might come out of it. Just let it happen.

Nothing has to be the way it is, just because it has always been this way.
There is another way to it as well...!

Thursday, January 17, 2013

Tag am See. | Our day at the lakeside.

 Irgendwie lieben wir es, die Tage unseres Lebens an unserem Wohnort zu verbringen...

 
Somehow, we just love to be able spending the days of our lives where we live...


Thursday, January 10, 2013

Erziehung mal ganz anders.

Wir haben die Ehre, Dr. Robi Sonderegger für DAS Erziehungs- und Beziehungsseminar bei uns in Konstanz am Bodensee zu haben:
Samstagnachmittag, 19. Januar 2013 von 14-20 Uhr.

Dr. Robi Sonderegger ist ein international anerkannter, klinischer Psychologe. Er ist aktiv in diversen humanitären Projekten. Als ein hingegebener Ehemann und Vater von vier Kindern hat sich Dr. Robi zum Ziel gesetzt, neue Erkenntnisse in der Psychologie direkt in die Familien nach Hause zu bringen. 

Dr. Robi bereist die meisten Teile der Welt, um praktische Botschaften zu verschiedenen Themen im Bereich der persönlichen und psychischen Gesundheit und der Familienthematik zu überbringen. 
In Entwicklungsländern haben Dr. Robis Pragramme zehntausenden von Familien, die von Krieg, Ausbeutung und Naturkatastrophen betroffen sind und waren, nachhaltig geholfen.

In diesem ungewöhnlichen Seminar wirst Du lernen,...:

  • ...wie Du das Herz Deines Kindes inspirieren, aufziehen und erobern kannst,
  • ...den Wert und die Wichtigkeit in der Familie als Team zu erarbeiten,
  • ...strategische Ordnung von Regeln und Beziehungen in Eurem Haus umzusetzen,
  • ...wie zerstörende Einstellungen und Verhaltensweisen beseitigt werden können,
  • ...Wege zu entdecken, um positives Verhalten zu entwickeln und aufrechtzuhalten,
  • ...einen einfachen Schlachtplan herzustellen, um Familienziele erreichen zu können,
  • ...wie Du die herausfordernste Rolle der Welt stressfreier und spaßiger erleben kannst.
Deine Eintrittskarte kannst Du vor Ort in der Halle 1, Schneckenburgstraße 11, 78467 Konstanz, oder unter www.cvents.de reservieren. 

Wir freuen uns auf unser Wiedersehen mit ihm und Dir!

Rainer & Kerstin.

Friday, December 14, 2012

Heimkehr. | Coming home.

[English version see below.]
Liebe Familien, Freunde und Bekannte,

das Schönste am Reisen ist ... die Heimkehr:

Seit Montag hat uns unsere deutsche Heimat wieder - das Jahr ist vorbei, die Rüstzeit abgeschlossen und das Resultat greifbar. Viele liebgewonnene, in Gebeten, Worten und Finanzen unterstützende Freunde und Weggefährten in vier Ländern, drei weltverändernde Kirchen mit ihren Pastoren und Leitern, drei Gastgeber-Familien, ein frisch entworfenes Mentorenprogramm inkl. Training, ein einzigartiges Lehrbuch, zwei Autoren, eine Übersetzerin, eine Lektorin, eine Videoclip-Editiererin, eine Designerin, eine Webdesign-Firma, drei Konferenzen, eine Staaten-weite Kampagne, eine weitere Fehlgeburt gepaart mit wachsendem Glauben und unerwarteteten Momenten haben all' dies ermöglicht.

"Nach dem Spiel ist vor dem Spiel"...somit sind wir voller Erwartung für das, was für das kommende Jahr vorbereitet ist.

Genießt die gesegnete Adventszeit als Vorbereitung auf das große Geburtstagsfest und lasst uns wissen, was in Euren Leben momentan dominiert.

Rainer & Kerstin.



Dear families, friends and acquaintances,

the best of travelling is ... coming home:

Since Monday, we have touched ground in our home country - a year has passed, our setting period is finished and its results have become tangible.

Many in prayer, words and finances supporting friends and companions in four countries, three world-changing churches with their pastors and leaders, three hosting families, a freshly developed mentorship program incl. training, a unique book on education, two authors, one translator, one editor, one video clip cutting person, one designer, one website agency, three conferences, a state-wide campaign, another miscarriage in combination with tons of faith and unexpected fun have made all this possible.

"After the game is before the game".. this is why we are full of expectations of what has been planned for us during the year ahead.

Enjoy the season of advent as the preparation for the big birthday celebration and let us know what currently dominates your lives!

Rainer & Kerstin.

Saturday, December 08, 2012

Wann hattest Du Dein letztes Rendez-vous? | When have you had your last date?

Die aktuelle Situation von Ehe und Familie sieht in den westlichen Industrieländern ziemlich ähnlich aus - und widerspricht sich gleichzeitig: 
Gemäß eines kürzlich erschienenen Artikels wünschen sich 90% aller Deutschen eine erfüllte Partnerschaft, im Durchschnitt hält ein Ehebund aber nur noch 14 Jahre an. 
Jede zweite Ehe wird geschieden, in der Hälfte der Scheidungsfälle sind Kinder betroffen. 

Mitunter deshalb lieben wir, was wir tun und trafen uns in den vergangenen drei Tagen mit Pionieren, Weltveränderern und Champions aus ganz USA auf einem "digitalen Trainingslager", um neue Wege des Rendez-vous für Paare zu kreieren. 
Dieses (englischsprachige) Filmchen zeigt ein Beispiel aus dem Bereich "Datenight" und beschreibt in Kürze, was uns in der Zukunft erwarten wird und worin wir in den vergangenen Monaten in Florida investiert haben.

Fazit: 
Gesunde, starke Ehen und Familien = Fundament einer gesunden Gesellschaft. Künftig mit ein bißchen digitaler Würze...

Rainer & Kerstin.


The current situation about marriage and family is in all Western societies very similar - and contradicts at the same time:
A recent published article shows that 90% of all Germans longs for a fulfilling parnership, whereas today's marriage only lasts 14 years on average. 
Every second marriage ends in divorce of which half impact children.

This is one of the reasons why we love to do what we do and spent the last three days with pioneers, world changers and champions of whole USA on a digital boot camp to find additional ways of the essential "Datenight" for couples.
This film clip describes briefly what will happen in the future and how we have spent a lot of our time being in Florida to support this movement behind the scenes.

Bottom line: 
Healthy, strong marriages and families = foundation of a healthy society. In future with a bit of digital spice on top...

Rainer & Kerstin.

Sunday, December 02, 2012

Windei. | Blighted Ovum.

[Scroll down for English version]
Liebe Familiien, Verwandte, Freunde, Bekannte und Unbekannte,

vermutlich erinnert Ihr Euch an den Artikel "Warum verstecken?" vom 15. Februar 2012, in dem Kerstin ihr Befinden während der Schwangerschaft schilderte.
Nachfolgend schreibt sie, wie es ihr seitdem damit ergeht. 

Ermutigte Grüße in die weltweite Runde schicken

Rainer & Kerstin.

P.S.: Die englischsprachige Veröffentlichung ist im Online-Magazin "She Loves" zu finden.

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Dear families, relatives, friends, acquaintances and unknown readers,

you probably remember the article "Why hyde?" that was published on 15 February 2012 in which Kerstin shares her condition during her pregnancy. 
In the following lines she shares how she has been coping with this situation since. 
The article in English language can be found in the online-magazine "She Loves".

Encouraged greetings into this world send

Rainer & Kerstin.




 
Er wird Dir die Wünsche Deines Herzens erfüllen, sagt die Bibel. Was aber, wenn meine Wünsche nicht erfüllt worden sind?


Am 15. Februar 2012 verließ ich meine Komfortzone und berichtete unserer Leserschaft von meiner Schwangerschaft. Dabei fühlte ich mich verängstigt, nachdem wir schon drei Kinder inklusive eines Kindes im 9. Monat verloren hatten. Aller Welt von meiner Schwangerschaft zu berichten, kostete mich einerseits viel Mut, andererseits wußten wir von mehreren Freunden in verschiedenen Ländern, die mich im schlimmsten Falle auffangen würden. Dieser Fall trat ein.

Kurze Zeit nach Verfassen dieses Artikels wurden mein Ehemann Rainer und ich zu unserer ersten Ultraschalluntersuchung eingeladen, zwischenzeitlich ist dies ein sehr herausforderndes Ereignis für mich. Zu viele tote Kinder und unangenehme Blicke der Ärzte sind mir zwischenzeitlich widerfahren.

Leblos
Wir hofften, ein Baby zu sehen, stattdessen waren nur zwei leere Fruchtblasen zu erkennen. Kein Kind, kein Herzschlag.
Der Arzt bot Worte der Hoffnung an und sagte “Es könnte einfach zu früh sein, um bereits etwas erkennen zu können”, gleichzeitig mußte er aber auch die wahrscheinlichere Wahrheit aussprechen und fügte hinzu “Wahrscheinlich ist es eine weitere Fehlgeburt.”
Wir verließen die Arztpraxis und Tränen liefen meine Wangen hinunter als ich zu Gott schrie:
“Warum kann ich keine unkomplizierte Schwangerschaft wie so viele andere Frauen haben?”

Im nächsten Schritt überprüften wir meinen Schwangerschaftshormonspiegel. Insgesamt waren drei Bluttests im 48-Stunden-Intervall notwendig. Sollte mein Hormonspiegel über die drei Male hinweg ansteigen, wäre die Schwangerschaft überlebensfähig; sollte der Hormonspiegel sinken, würde ich mich der Realität einer weiteren Fehlgeburt stellen müssen.
Während dieser Woche waren meine Emotionen total durcheinander bis wir schließlich die Blutergebnisse erhielten: mein Hormonspiegel ist gesunken. Dies war für mich inakzeptabel. Alle körperlichen Anzeichen sagten mir, daß ich weiterhin schwanger bin: in regelmäßigen Abständen mußte ich mich übergeben, meine Oberweite und mein Bauch wuchsen immer weiter.

Meine Hebamme überwies mich zu einem Frauenarzt. An dem Tag, an dem ich den Termin wahrnahm, ließ sich nicht mal mehr mein Hosenknopf schließen. Das Gespräch war für uns ernüchternd. Der Arzt betrachtete das Bild auf dem Ultraschallmonitor und glich dies mit meinen Hormon-Testergebnissen ab. Er stellte eine Fehlgeburt fest und bot zwei Möglichkeiten an: wir könnten die Fehlgeburt durch das Einnehmen von Medikamenten einleiten oder wir lassen eine Ausschabung in der Klinik vornehmen.

Solange ich mich schwanger fühlte, war ich nicht gewillt aufzugeben und eine vierte Fehlgeburt zu akzeptieren - ebenso wenig mein Ehemann Rainer. Gott wirkt durch Wunder; warum nicht auch durch mich?
Wir beide erklärten dem Arzt, daß wir Hoffnung hätten und weiterhin für das Eintreten eines Wunders im Gebet einstehen werden, solange mein Körper Schwangerschaftsanzeichen aufzeigt. Der Arzt reagierte auf eine freundliche Art, anhand seiner Körpersprache konnten wir jedoch erkennen, daß er unsere Einstellung als verrückt angesehen hatte.

Durchhalten
Während der darauffolgenden Wochen wurde ich getragen - von meinem Ehemann und den phantastischen Frauen meiner Kirche. Sie standen mit mir ein und beteten unaufhaltsam für ein Wunder. An manchen Tagen war ich davon überzeugt, daß Gott meinen Herzenswunsch nach einem Baby erfüllen wird - an anderen Tagen zweifelte ich an Gott.
Während den Höhen und Tiefen stellte ich mein Leben auf diese Bibelstelle:
“Gebt diesen Glaubensmut jetzt nicht auf! Er wird einmal reich belohnt werden. Ja, was Ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit. Denn wenn Ihr unbeirrt Gottes Willen tut, werdet Ihr einmal erhalten, was Er Euch zugesagt hat.” -Hebräer 10, 35-36 (NGÜ)
Mein Glaube wurde ein weiteres Mal auf den Prüfstand gestellt und meine Beziehung zu Jesus hing an einem seidenen Faden.

Am 16. März hatten wir unsere nächste Ultraschalluntersuchung. Wir klammerten uns an unserem unsichtbaren Glauben fest, aber das Ergebnis war erschütternd: keine Schwangerschaft.
Diese Art von Fehlgeburt ist ein sogenanntes "Windei" (englisch: "blighted ovum"). Davon hatte ich zuvor noch nie gehört. Der Körper glaubt weiterhin, daß eine Schwangerschaft vorliegt - aber das Embryo wächst nicht weiter. Oftmals kann es mehrere Wochen andauern bis der Körper erkennt, daß der Fötus nicht mehr am Leben ist. Mein Körper schien mehrere Monate bis zu dieser Erkenntnis benötigt zu haben.

Diese Woche werde ich niemals vergessen. Ím Laufe von sieben Tagen verstarb meine Schwiegermutter, wir verloren unser viertes Kind und wir wurden mit einer Überschwemmung in unserer Wohnung überrascht als wir von dem Ultraschall-Termin zurückkehrten.

Warum lässt Gott in meinem Leben so viele herzzerbrechende Momente zu? Was soll ich daraus lernen? Weshalb erfüllt Gott meine Herzenswünsche nicht? Diese Fragen schlugen solange heftigst auf meinen Verstand ein bis ich nicht mehr gewillt war, zu solch' einem "schlechten Vater im Himmel" zu beten.
Aber je mehr ich meine Beziehung mit Jesus vernachlässigte, umso mehr verschlechterten sich meine Umstände. Ich suchte nach Hilfe und fand diesen Abschnitt in 5. Mose 30,19-20: 
“Himmel und Erde sind meine Zeugen, dass ich Euch heute vor die Wahl gestellt habe zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit Ihr und Eure Kinder nicht umkommt! Liebt den Herrn, Euren Gott und hört auf Ihn! Haltet Ihm die Treue! Dann werdet Ihr am Leben bleiben und in dem Land wohnen, das der Herr Euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob versprochen hat.”
Diese Bibelstelle war mein Weckruf: der Zugang zum Leben ist tatsächlich eine Wahl und kein Gefühl. Ja, ich war verletzt und verärgert. Aber ich erkannte, daß ich mein Leben und insbesondere meinen Glauben nicht auf meinen Gefühlen aufbauen kann.

Es vergingen mehrere Wochen bis ich endlich in der Lage war, mich für den Glaubensschritt zurück zu Gott zu entscheiden. Sobald ich wieder zu beten begann, war es Ihm möglich, mein Herz zu heilen und mich durch den Schmerz zu tragen.

Gott zu vertrauen ist eine Entscheidung. Weiterhin haben wir auf dieser Welt keine Kinder, aber Gott kennt alle Pläne für mein Leben und Gottes Pläne sind weiterhin gut. In einer Welt des Leidens liegt die Entscheidung in meiner Verantwortung, Gott in jeder Situation zu vertrauen.

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Liebe Leserinnen, als Kerstin wüsste ich gerne:
  • Ist es Dir schon einmal so vorgekommen, als ob Deine Beziehung zu Jesus nur noch an einem dünnen Faden hängen würde?
  • Wie warst Du daraufhin in der Lage, Dein Vertrauen wieder zu Ihm aufzubauen?