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Tuesday, December 27, 2022

Geburtstagsfeier...oder auch 'Frohe Weihnachten'?

Liebe Familie, liebe Freunde und liebe interessierte LeserInnen unseres Journals,

 jetzt war es wieder soweit: vor wenigen Tagen stieg wieder das Weihnachtsfest. 
 
Hier ging es los. Gott selbst wurde Mensch. Ostern war dann das Finale. 
Gott selbst zeigte uns seine bedingungslose Liebe, indem er sein Leben für uns gab. 
Der Vorhang zerriss, der Weg zu Gott war ein für alle Mal frei und durch die Auferstehung Jesu wurde uns ein für alle Mal Vergebung zu Teil. 
Gott hat uns alles, wirklich alles vergeben. Und genau dazu ruft ER uns auch persönlich auf:

Vergebung ist und bleibt alternativlos. 
Vergebung ist auch für uns die einzige Möglichkeit, um frei durch das Leben zu gehen. 

Unser Maß an Vergebungsbereitschaft und Vergebung bestimmt unser Maß an Freiheit! 

Ein unumstößliches Gesetz:
 
„Vergebt, und euch wird vergeben werden.“ (Lukas 6,37)
 
Weihnachten sollte für uns also nicht nur ein Fest der Besinnung, sondern auch ein Fest der Vergebung sein! 
Die beste Zeit, um für sich innerlich noch mal aufzuräumen und dort Vergebung hinein zu bringen, wo wir unsere Freiheit verloren haben!!!
 
In genau diesem Sinne wünschen wir euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit mit Familie und Freunden und einen unbeschwerten Start in das neue Jahr. 
Ganz besonders wünschen wir euch, daß dieses Weihnachten auch im Nachhinein ein Fest bleiben wird, in dem wir Altes hinter uns lassen können, weil wir uns dazu entscheiden, den Weg der Vergebung zu gehen und ihre Kraft zu nutzen, um in Freiheit in das neue Jahr zu starten. 

In aufrichtiger Liebe,

Rainer & Kerstin 





Wednesday, November 23, 2011

"Das Leben besteht aus dem, was ein Mensch den ganzen Tag über denkt."

Ist das Leben nicht eher durch Ereignisse bestimmt? Sie können wir benennen, von ihnen erzählen wir am Abend. An ihre Begebenheiten erinnern wir uns, wenn wir zurückschauen.
Bedenken wir aber: Unterschiedliche Menschen erleben dieselbe Situation und haben doch einen anderen Eindruck von ihr, weil sie die Dinge verschieden bewerten. Folglich sind sie auch von anderen Gefühlen durchflutet. Der eine bezeichnet seine Kindheit als karg, die andere, aus derselben Familie stammend, als erfüllt. Die eine spricht mit Bitterkeit von der Arbeit bei Firma XY, der Andere ist dankbar und zufrieden – auch wenn die Bedingungen ähnlich sind. Die Erkenntnis, die uns Ralph Waldo Emerson im heutigen Spruch anbietet, erweitert unsere Freiheit.

Wir sind nicht mehr hilflose Opfer der Umstände, sondern können selbst bestimmen, wie wir mit unserer Biographie umgehen. Sehen wir Probleme als gemeine Schläge des Schicksals oder gar als Strafen Gottes, die einfach hinzunehmen sind, oder können wir Lernchancen erkennen, die, wenn ergriffen, unsere Entwicklung begünstigen? Unser Denken hat enorme gestalterische Kraft.

Nützen wir sie bewusst!?



Bezugsquelle: Impuls-Kalender

Monday, August 15, 2011

Verlieren & Finden

Nur im Kontakt mit anderen Menschen können wir uns als soziale Wesen erleben. In der Einsamkeit kreist unser Denken um uns selbst, niemand korrigiert uns durch eine Außensicht, der wir dann zustimmen oder die wir ablehnen können.



Indem wir Aufgaben erledigen und Herausforderungen meistern, lernen wir zwar auch allein unser praktisches Potenzial kennen. Ob jedoch die Maßstäbe angemessen sind, die wir dabei an uns selbst anlegen, können wir nur durch den Vergleich mit den Leistungen anderer ermessen. Die Selbsterkenntnis, um die es suchenden Menschen schon immer gegangen ist, bedarf also der Auseinandersetzung mit anderen Wesen.



Solch intensiver Kontakt kann allerdings auch zum Bedürfnis nach Selbstvergessenheit führen. Hin und wieder mag es entspannend und wohltuend sein, sich einfach treiben zu lassen. Deshalb empfinden es viele Menschen als so attraktiv, ausgelassen „Party zu machen“. In der Masse fühlen sie sich der Anstrengung entbunden, die jede ernsthafte Begegnung mit unseren lieben, aber fordernden Mitmenschen bedeutet. Um die gesunde Mitte geht es: sich verlieren und sich finden, in der Muße und im lebendigen Austausch.




Bezugsquelle: Impuls-Kalender

Thursday, February 10, 2011

Es gibt Wichtiges und Anderes, das nur dringend ist. (Anne Tyler)

Die wichtige Stunde in unserem Leben ist immer der gegenwärtige Augenblick;
der bedeutendste Mensch in unserem Leben ist immer der, der uns gerade gegenübersteht;
das notwendigste Werk in unserem Leben ist stets die Liebe.

Leo Tolstoi

Wednesday, April 21, 2010

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich.
Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann, diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig »ja«.

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
»Nun«, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, »Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen:

a) Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihr Glaube, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde...kurzum: die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden.

b) Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie z.B. Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto und sonstige Besitzstandsgüter.

c) Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.«

»Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben«, fuhr der Professor fort, »hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben:

Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz für die wichtigen Dinge haben. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. SPIELEN Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich ZEIT für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen oder andere Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre PRIORITÄTEN. Der Rest ist nur Sand.«

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: »Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, immer noch genügend Platz für ein oder zwei Bierchen ist.«


Fabelhafte Ergänzung zu dieser Metapher i.V.m. Prioritäten, Leben und Zeit:
http://www.relatechurch.ca/the-miracle-of-margin/session-1