Showing posts with label Grief. Show all posts
Showing posts with label Grief. Show all posts

Monday, December 10, 2018

Kinderfüße



[English version? See below.]



Liebe/r Leser/in,

erneut durften wir uns darüber freuen, ein weiteres Leben in diese Welt zu bringen.
10 Wochen lang. 
Dann blieb das Herzchen stehen.

--

Leo, wir lieben Dich.

Wir haben Dich in unseren Herzen und auf dem Bild 'Kinderfüße" verewigt.
Irgendwie haben wir momentan ein Déjá-vu, als wir Deine Schwester 'Loah' auf diese Weise verabschieden mußten. 
(vorangegangene Worte für weitere Informationen anklicken)<-- f="" font="" infos="" klicke="" mussten.="" nbsp="" r="" verabschieden="" weitere="">

Deine viel zu frühe Heimkehr soll uns nicht von unserer Berufung als Ehepaar abhalten.

"Tod, wo ist Dein Sieg? Tod, wo ist Dein Stachel?" (1. Korinther 15,55)

In Vorfreude auf unser baldiges Wiedersehen in der Ewigkeit umarmen Dich

Deine Eltern

Rainer & Kerstin.



Design: Sylvia Kratzer

Dear reader,

for another time we have had the joy and pleasure to welcoming one more life on this earth.
This has been lasting for 10 weeks.
Suddenly and without any explainable reason, the heart stopped beating.

--

Leo, we both love you dearly.

As a memory, we have been creating the picture 'children's feet' above.
Somehow, this feels like a déjà-vu when we had to farewell your sister 'Loah' this way (click previous words for more information).<-- click="" font="" for="" information="" more="">

We are looking forward to seeing you again soon in eternal life.

You have left this earth far too soon which won't stop us from living in our common calling as a married couple.

"Where, death, is your victory? Where, death, is your sting?" (1. Corinthians 15:55)

Sending our warmest and longest hug to you.

Your parents

Rainer & Kerstin


Thursday, September 03, 2015

Schinki.

Lieber Volker,

anlässlich des bevorstehenden Klassentreffens mußten wir mit Schrecken feststellen, schon jetzt auf Dich als den ersten meiner Schulkameraden verzichten zu müssen.

Das war definitiv viel zu früh, Volker! 
Ich bin hoffnungsvoll, Dich in der Ewigkeit wiedersehen zu dürfen und schließe mich den Worten Deiner Ehefrau Sevilja an:

Sevilja Schinkmann möchte mit diesen Worten danke sagen.
„ …er wollte mich und die Kinder nie verlassen und wohl wissend, dass er bald gehen muss, hat er sich von uns nicht verabschiedet… , er hätte das nicht verkraftet.
Volker war so gerne unter den Lebenden, er war ständig unter Strom und die Energie, die er ausgestrahlt hat, hat er in den Motorsport investiert und auch da wieder getankt.
Ich danke allen Freunden des Motorsports dafür, dass sie meinen Volker in diesen Jahren vor und während seiner Krankheit in irgendeiner Art unterstützt haben.
Ich danke allen, die mit ihm gelacht oder einfach ihn gekannt haben… Ihr wart auch seine Familie, seine Luft zum Atmen…
Besonders möchte ich mich für eure Spende bedanken, diese Geste hat mich zutiefst gerührt…
Lasst uns den Schinki niemals vergessen… das hätte er sich so sehr gewünscht.

Danke euch von ganzem Herzen

Sevilja Schinkmann mit Chiara und Tom“

Tränenvolle, schwer akzeptierende und himmlische Grüße schickt Dir Dein Schulkamerad

Rainer.

P.S.: Am unteren Ende des gesamten Artikels ist ein weiterer Nachruf ab *) zu finden.






Dearest Volker,

in regards to our upcoming gathering amongst former schoolmates, we had been faced with the sad reality of not having you as one of my former school friends anymore.

By far, this has been far too early, Volker!
I truly am full of hope to seeing you in eternity again...

Tearful, hard acceptable and heavenly greetings sends your dear friend





Rainer.



*) Nachruf von www.ickoenigsklasse.de
Volker „Schinki“ Schinkmann
08.12.1976 – 16.10.2010
Gekämpft, gehofft und doch verloren.
Am vergangenen Samstag hat Volker, nach langer schwerer Krankheit, seinen Kampf verloren. 

In seiner Brust haben zwei Herzen geschlagen:
- Das eine Herz schlug für seine Familie, seine Frau, auf die er so stolz war und seine beiden Kinder, Wildfang Chiara und den kleinen Tom. Mit großer Leidenschaft übte er seinen Beruf als Arzt so lange aus, wie es ihm die Krankheit zugelassen hat. So manche Geschichte darüber hat er abends beim gemütlichen Beisammensein erzählt.
- Das zweite Herz gehörte dem Motorradrennsport. Wann immer es möglich war, fand man ihn auf der Rennstrecke. Entweder mit seiner Aprilia RS250 oder der KTM RC8. Auf der Strecke konnte er abschalten, seine Krankheit für kurze Zeit vergessen. Das sportliche sich Messen mit anderen hat er so geliebt. Und wenn dann noch ein Sieg dabei herauskam, war alles perfekt. Wie letztes Jahr als er die 1000 km-Hockenheim mit seinem Partner gewann. In Horice hat er 2009 seinen „Fanclub“ mit einem Doppelstart erfreuen können. Sein letztes Rennen waren die 1000 km-Hockenheim dieses Jahr.

Wir werden Volker vermissen, seine Freundschaft, seinen Humor, seinen Sportsgeist, seine Hilfsbereitschaft und sein fachliches Wissen. Er bleibt in unserer Erinnerung.

Vorstand und Mitglieder der IG Königsklasse

gez. Evi Schuster                          gez. Ron Schönfelder

Wednesday, October 16, 2013

Kleine Schritte.| Small steps.

"Es gibt keinen Fuß, der zu klein wäre, um einen Eindruck auf dieser Welt zu hinterlassen."

Wir gedenken all denjenigen, die von ihren Babys und Kleinkindern im Himmel erwartet werden.


 Sending love and hugs to those of you who have little ones awaiting you in Heaven.

Thursday, June 13, 2013

Rainers Vater kehrt heim. | Rainer's father returns home.

Nach dem Verlust unserer Tochter Loah in 2011 und Mutter Hertha in 2012 ist nun nach 67 Lebensjahren mein geliebter Vater Dietmar Knaack am 7. Juni 2013 heimgekehrt.

Irgendwie fühlt es sich mehr als komisch an zu wissen, daß ich von nun an "Vollwaise" bin...der verfasste Text eines Arbeitskollen meines Vaters beschreibt seine Art und seinen Charakter ganz gut (siehe ganz unten unter *)).

Erfreulicherweise hatte er Gelegenheit, seinen Enkel Noah auf Erden kennen und lieben lernen zu dürfen (siehe zweites Foto unter dieser Zeile). Eine unvergessene Begegnung.

Ich freue mich jetzt schon auf unser Wiedersehen in der Ewigkeit, geliebter Daddy!

Dein Dich immer im Herzen tragender Sohn

Rainer.

After the loss of our daughter Loah in 2011 and my mother Hertha in 2012, my beloved father Dietmar Knaack went home at the age of 67 years on Friday, 7 June 2o13.

On the one hand, it feels more than strange to know that I am a "complete orphan" now...
On the other hand, he had the opportunity to meet his grandchild Noah before (see picture above). What a beautiful exchange.

The scripture we chose is Hebrews 13:14..."For here we do not have an enduring city, but we are looking for the city that is to come".

I cannot wait to celebrate reunion in Heaven, beloved dad.

I will be carrying you in my heart,

Rainer.


*) 
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

es ist eine traurige Pflicht von mir, Sie darüber in Kenntnis zu setzen, daß Herr Dietmar Knaack [...] tot ist.

Wie mir heute Morgen berichtet wurde, verstarb Herr Knaack nach erfolgloser Reanimation an einem Herzinfarkt.

In solchen Situationen scheint die Welt still zu stehen - es ist für mich immer schwierig, die dazu passenden Worte zu finden. Vor einer Woche saßen wir gemeinsam in seinem Büro und machten uns über die Zukunft Gedanken. Ganz besonders traurig stimmt mich, daß sich diese positiven Aussichten für ihn nun nicht mehr erfüllen.

Herr Knaack wurde im April 67 Jahre alt und war seit 1. Juni 2010 mein geschäftlicher Partner. Ich habe ihn kennen gelernt als lebensbejahenden Menschen, als in meinen Augen typischen Schwaben, [...] sehr liebenswert, ein sehr engagierter Partner. [...]

Bei unserem letzten Treffen hat er erneut bewiesen, daß er mit unserer Hilfe und Unterstützung, gepaart mit seiner hohen Leistungsbereitschaft und unerschütterlichem Optimismus [...] mit seinen Mitarbeitern ein erfolgreiches Unternehmen aufbaute. Seine Lebenserfahrung und seine wirtschaftliche Erfahrung, sowie sein Verhalten als ordentlicher Geschäftsmann, waren für
seine erheblich jüngeren Kollegen ein gutes Beispiel und ein Ansporn. 

Für ihn galt immer das gesprochene Wort.  

Seiner Familie drücke ich im Namen aller KollegInnen unser Beileid und tief empfundenes Mitgefühl aus. 


Wir werden Dietmar Knaack in angenehmer Erinnerung behalten.

Mit traurigen Grüßen


[...]



Saturday, March 30, 2013

Loah.

Liebe Loah,

am heutigen Tage ist es genau zwei Jahre her, daß wir Dich als unsere wertvolle Tochter zur Welt brachten. 
Hättest Du nicht wenige Stunden zuvor im Mutterleib "einschlafen" müssen, wärest Du jetzt nicht im Himmel (Lukas 18,16), sondern könntest jetzt Deine beiden Kerzchen mit uns auspusten.

Immer wieder berichte ich von Deinem jüngeren Brüderchen und Deinem Schwesterchen von Dir.

Auch nach all den Jahren will die Welt immer mehr über Dich, uns und unsere gemeinsame Reise wissen - so zum Beispiel 'National Geographic'.

Ich vermisse Dich und lieben Dich mehr denn je, Prinzessin.

Dein Papa Rainer.




Dear Loah,

it has been exactly two years ago, when you were born as our precious daughter into this world.
If you hadn't fallen "asleep" in your mum's womb, you wouldn't be in Heaven now (Luke 18:16) and could blow your two candles.

From time to time, I let your little brother and your sister know about their unique sister.

After all these years, the world wants to get to know more about you, us and our common journey, e.g. National Geographic.

I am missing you and love you more than ever before, precious princess.

Your father Rainer.

Wednesday, March 13, 2013

365

Liebe Freunde und LeserInnen,

genau 365 Tage ist es her, daß ich meine Mutterfür ein Weilchen verabschieden mußte - und ich vermisse sie täglich weiterhin sehr. Wollte ich auf diesem Wege nur mal eben zu "Papier" gebracht haben.

Rainer.



Dear friends and readers,

it has been exactly 365 days since I had to say goodbye to my mum for a while.
Since then, I have been missing her lots. Just sayin'.

Rainer.

Sunday, December 02, 2012

Windei. | Blighted Ovum.

[Scroll down for English version]
Liebe Familiien, Verwandte, Freunde, Bekannte und Unbekannte,

vermutlich erinnert Ihr Euch an den Artikel "Warum verstecken?" vom 15. Februar 2012, in dem Kerstin ihr Befinden während der Schwangerschaft schilderte.
Nachfolgend schreibt sie, wie es ihr seitdem damit ergeht. 

Ermutigte Grüße in die weltweite Runde schicken

Rainer & Kerstin.

P.S.: Die englischsprachige Veröffentlichung ist im Online-Magazin "She Loves" zu finden.

-------

Dear families, relatives, friends, acquaintances and unknown readers,

you probably remember the article "Why hyde?" that was published on 15 February 2012 in which Kerstin shares her condition during her pregnancy. 
In the following lines she shares how she has been coping with this situation since. 
The article in English language can be found in the online-magazine "She Loves".

Encouraged greetings into this world send

Rainer & Kerstin.




 
Er wird Dir die Wünsche Deines Herzens erfüllen, sagt die Bibel. Was aber, wenn meine Wünsche nicht erfüllt worden sind?


Am 15. Februar 2012 verließ ich meine Komfortzone und berichtete unserer Leserschaft von meiner Schwangerschaft. Dabei fühlte ich mich verängstigt, nachdem wir schon drei Kinder inklusive eines Kindes im 9. Monat verloren hatten. Aller Welt von meiner Schwangerschaft zu berichten, kostete mich einerseits viel Mut, andererseits wußten wir von mehreren Freunden in verschiedenen Ländern, die mich im schlimmsten Falle auffangen würden. Dieser Fall trat ein.

Kurze Zeit nach Verfassen dieses Artikels wurden mein Ehemann Rainer und ich zu unserer ersten Ultraschalluntersuchung eingeladen, zwischenzeitlich ist dies ein sehr herausforderndes Ereignis für mich. Zu viele tote Kinder und unangenehme Blicke der Ärzte sind mir zwischenzeitlich widerfahren.

Leblos
Wir hofften, ein Baby zu sehen, stattdessen waren nur zwei leere Fruchtblasen zu erkennen. Kein Kind, kein Herzschlag.
Der Arzt bot Worte der Hoffnung an und sagte “Es könnte einfach zu früh sein, um bereits etwas erkennen zu können”, gleichzeitig mußte er aber auch die wahrscheinlichere Wahrheit aussprechen und fügte hinzu “Wahrscheinlich ist es eine weitere Fehlgeburt.”
Wir verließen die Arztpraxis und Tränen liefen meine Wangen hinunter als ich zu Gott schrie:
“Warum kann ich keine unkomplizierte Schwangerschaft wie so viele andere Frauen haben?”

Im nächsten Schritt überprüften wir meinen Schwangerschaftshormonspiegel. Insgesamt waren drei Bluttests im 48-Stunden-Intervall notwendig. Sollte mein Hormonspiegel über die drei Male hinweg ansteigen, wäre die Schwangerschaft überlebensfähig; sollte der Hormonspiegel sinken, würde ich mich der Realität einer weiteren Fehlgeburt stellen müssen.
Während dieser Woche waren meine Emotionen total durcheinander bis wir schließlich die Blutergebnisse erhielten: mein Hormonspiegel ist gesunken. Dies war für mich inakzeptabel. Alle körperlichen Anzeichen sagten mir, daß ich weiterhin schwanger bin: in regelmäßigen Abständen mußte ich mich übergeben, meine Oberweite und mein Bauch wuchsen immer weiter.

Meine Hebamme überwies mich zu einem Frauenarzt. An dem Tag, an dem ich den Termin wahrnahm, ließ sich nicht mal mehr mein Hosenknopf schließen. Das Gespräch war für uns ernüchternd. Der Arzt betrachtete das Bild auf dem Ultraschallmonitor und glich dies mit meinen Hormon-Testergebnissen ab. Er stellte eine Fehlgeburt fest und bot zwei Möglichkeiten an: wir könnten die Fehlgeburt durch das Einnehmen von Medikamenten einleiten oder wir lassen eine Ausschabung in der Klinik vornehmen.

Solange ich mich schwanger fühlte, war ich nicht gewillt aufzugeben und eine vierte Fehlgeburt zu akzeptieren - ebenso wenig mein Ehemann Rainer. Gott wirkt durch Wunder; warum nicht auch durch mich?
Wir beide erklärten dem Arzt, daß wir Hoffnung hätten und weiterhin für das Eintreten eines Wunders im Gebet einstehen werden, solange mein Körper Schwangerschaftsanzeichen aufzeigt. Der Arzt reagierte auf eine freundliche Art, anhand seiner Körpersprache konnten wir jedoch erkennen, daß er unsere Einstellung als verrückt angesehen hatte.

Durchhalten
Während der darauffolgenden Wochen wurde ich getragen - von meinem Ehemann und den phantastischen Frauen meiner Kirche. Sie standen mit mir ein und beteten unaufhaltsam für ein Wunder. An manchen Tagen war ich davon überzeugt, daß Gott meinen Herzenswunsch nach einem Baby erfüllen wird - an anderen Tagen zweifelte ich an Gott.
Während den Höhen und Tiefen stellte ich mein Leben auf diese Bibelstelle:
“Gebt diesen Glaubensmut jetzt nicht auf! Er wird einmal reich belohnt werden. Ja, was Ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit. Denn wenn Ihr unbeirrt Gottes Willen tut, werdet Ihr einmal erhalten, was Er Euch zugesagt hat.” -Hebräer 10, 35-36 (NGÜ)
Mein Glaube wurde ein weiteres Mal auf den Prüfstand gestellt und meine Beziehung zu Jesus hing an einem seidenen Faden.

Am 16. März hatten wir unsere nächste Ultraschalluntersuchung. Wir klammerten uns an unserem unsichtbaren Glauben fest, aber das Ergebnis war erschütternd: keine Schwangerschaft.
Diese Art von Fehlgeburt ist ein sogenanntes "Windei" (englisch: "blighted ovum"). Davon hatte ich zuvor noch nie gehört. Der Körper glaubt weiterhin, daß eine Schwangerschaft vorliegt - aber das Embryo wächst nicht weiter. Oftmals kann es mehrere Wochen andauern bis der Körper erkennt, daß der Fötus nicht mehr am Leben ist. Mein Körper schien mehrere Monate bis zu dieser Erkenntnis benötigt zu haben.

Diese Woche werde ich niemals vergessen. Ím Laufe von sieben Tagen verstarb meine Schwiegermutter, wir verloren unser viertes Kind und wir wurden mit einer Überschwemmung in unserer Wohnung überrascht als wir von dem Ultraschall-Termin zurückkehrten.

Warum lässt Gott in meinem Leben so viele herzzerbrechende Momente zu? Was soll ich daraus lernen? Weshalb erfüllt Gott meine Herzenswünsche nicht? Diese Fragen schlugen solange heftigst auf meinen Verstand ein bis ich nicht mehr gewillt war, zu solch' einem "schlechten Vater im Himmel" zu beten.
Aber je mehr ich meine Beziehung mit Jesus vernachlässigte, umso mehr verschlechterten sich meine Umstände. Ich suchte nach Hilfe und fand diesen Abschnitt in 5. Mose 30,19-20: 
“Himmel und Erde sind meine Zeugen, dass ich Euch heute vor die Wahl gestellt habe zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit Ihr und Eure Kinder nicht umkommt! Liebt den Herrn, Euren Gott und hört auf Ihn! Haltet Ihm die Treue! Dann werdet Ihr am Leben bleiben und in dem Land wohnen, das der Herr Euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob versprochen hat.”
Diese Bibelstelle war mein Weckruf: der Zugang zum Leben ist tatsächlich eine Wahl und kein Gefühl. Ja, ich war verletzt und verärgert. Aber ich erkannte, daß ich mein Leben und insbesondere meinen Glauben nicht auf meinen Gefühlen aufbauen kann.

Es vergingen mehrere Wochen bis ich endlich in der Lage war, mich für den Glaubensschritt zurück zu Gott zu entscheiden. Sobald ich wieder zu beten begann, war es Ihm möglich, mein Herz zu heilen und mich durch den Schmerz zu tragen.

Gott zu vertrauen ist eine Entscheidung. Weiterhin haben wir auf dieser Welt keine Kinder, aber Gott kennt alle Pläne für mein Leben und Gottes Pläne sind weiterhin gut. In einer Welt des Leidens liegt die Entscheidung in meiner Verantwortung, Gott in jeder Situation zu vertrauen.

________________________

Liebe Leserinnen, als Kerstin wüsste ich gerne:
  • Ist es Dir schon einmal so vorgekommen, als ob Deine Beziehung zu Jesus nur noch an einem dünnen Faden hängen würde?
  • Wie warst Du daraufhin in der Lage, Dein Vertrauen wieder zu Ihm aufzubauen?

Saturday, June 02, 2012

Unsere ersten Reden in Kanada. | Our first messages in Canada.


Kerstins erste Rede in Kanada. | Kerstin's first message in Canada.



Rainers erste Rede in Kanada. | Rainer's first message in Canada.