Thursday, March 24, 2022

...Mama, Papa - fahr‘n wir in den Krieg?

Liebe Eltern, Freunde & uns unbekannte LeserInnen,

aus aktuellem Anlässen lassen wir Euch den beigefügten Artikel aus der Zeitschrift 'Erziehungskunst / Frühe Kindheit' von Andrea Wiebelitz* zukommen.
 
Herzliche und ermutigende Grüße

Rainer & Kerstin




»Papa, Mama...fahr‘n wir in den Krieg?«


"Liebe Eltern,


im Moment sind wir alle ziemlich überfordert: Zwei Jahre Pandemie durchstehen zu

müssen mit allen Konsequenzen, die die Maßnahmen mit sich brachten. Und vorbei ist

diese Krise ja noch nicht. Das hat uns alle enorm viel Kraft gekostet! Und nun müssen wir zusätzlich mit der Erschütterung durch die politischen Ereignisse umgehen lernen, mit denen keiner von uns gerechnet hatte!


Alle sind sehr betroffen von dem, was sich in der Ukraine gerade abspielt, wir leiden mit

den Betroffenen mit und suchen nach Wegen, zu helfen und zu verstehen, was da

eigentlich vor sich geht und warum. Darauf gibt es keine einfachen Antworten.

Eine besondere Empfindsamkeit haben hierbei alle, die mit kleinen Kindern zu tun haben.


Wie gehen wir in solch belastenden Zeiten mit den Kindern um?

Wie reagieren wir auf Kinderfragen zum Krieg?

Wie ehrlich soll ich antworten? Soll ich verharmlosen? An allem Wissen teilhaben lassen?

Wie bleibe ich authentisch?

Welchen Schutz brauchen Kinder?

Wie bleiben wir selbst bei Kräften, um den Familienalltag gestalten zu können?


In den letzten zwei Wochen wurde im Kindergarten relativ wenig über den Krieg

gesprochen, es gab ab und zu einige Bemerkungen von einigen Kindern. Manche

Äußerungen gaben allerdings Anlass zu Fragen und auch zu Sorgen von uns Erziehern,

wie viel manche Kinder vom Krieg erfahren und wie stark sie mit Berichten aus den

Medien konfrontiert werden.

Wir haben den Eindruck, dass manche Kinder ungefiltert Nachrichten über die Ukraine

sehen und hören und auch die Betroffenheit der Erwachsenen in ihrer Umgebung stark

überfordernd wirkt.


Deshalb versuche ich, einige der Gedanken aus einem Gespräch weiterzugeben, das in

unserem Kindergarten im kleinen Kreis mit Eltern stattgefunden hat und an meinen

Erfahrungen teilhaben zu lassen, die ich aus der Arbeit in der Notfallpädagogik in

Krisengebieten und meiner Tätigkeit im Kindergarten im Libanon gewonnen habe.

Vielleicht ist das hilfreich für die Situation im Moment.


So sehr wir es uns auch wünschen, dass unsere Kinder behütet und sorglos aufwachsen:

Es ist eine Tatsache, dass es in der Welt Konflikte, Krisen und Kriege gibt, und auch wenn

wir von den großen Weltereignissen auf unseren Alltag schauen, erleben wir

Missverständnisse, Ärger, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte, die je nach

Verfassung der Beteiligten ganz handgreiflich, aber auch emotional und intellektuell oder

in guten Gesprächen ausgetragen werden.

Wie man angemessen mit Konflikten umgeht, ist ein großes Übungsfeld, auf dem wir alle

noch viel zu lernen haben!


Durch Unterhaltungen von Erwachsenen, in der Familie, beim Einkaufen, in der Bahn

oder durch größere Geschwister, die Fragen aus der Schule mit nach Hause bringen usw.,

kann es sein, dass auch Kinder vom Krieg erfahren, deren Eltern sich bemühen, diese

Themen fernzuhalten.

Sogar aus dem Kindergarten werden unter Umständen Dinge mit nach Hause gebracht,

die Sie als Eltern erstaunen lassen und betroffen machen.

Hilfreich kann es sein, wenn Sie dabei die folgenden Anregungen bei ihren Reaktionen

berücksichtigen:


Versuchen Sie, ruhig zu bleiben!

Das Kind soll das Gefühl haben, dass es den Eltern alles erzählen kann, was es bewegt.

Dass zugehört wird, ohne zu unterbrechen oder das Gespräch schnell zu beenden. Zeigen

Sie sich interessiert, fragen Sie, woher Ihr Kind davon weiß.

Sind kleinere Kinder dabei, für die die Fragen noch nicht relevant sind, kann man das

Gespräch auch verschieben: »Das ist ja sehr wichtig, was Du mir erzählst, das interessiert

mich sehr, da brauche ich richtig Zeit dafür. Das machen wir nachher, wenn der kleine

Bruder seinen Mittagsschlaf hält.« Vermeiden Sie, diese Gespräche direkt vor dem

Schlafengehen, es sei denn, das Kind fragt genau dann und will etwas loswerden, was es

bedrückt.


Nennen Sie die Dinge beim Namen!

Reden Sie nicht »um den heißen Brei herum«, wenn Ihr Kind vom Krieg erzählt. Dann

bleibt wenig Raum für wilde Phantastereien, die sonst belasten könnten.

Je nach Alter des Kindes kann man sagen: »Ja, das stimmt. Es gibt ein Land, in dem ist

gerade ein großer Streit ausgebrochen.« Oder: »Ja, da gibt es wirklich einen schlimmen

Krieg, der ausgebrochen ist, darüber bin ich sehr traurig. Zwei Länder streiten sich um ein

Gebiet und dabei geht gerade richtig viel kaputt. Zum Glück gibt es sehr viele Menschen,

die alles dafür tun, damit der Krieg wieder aufhört. Sie reden miteinander und versuchen,

eine Lösung für den Streit zu finden.«

Vermeiden Sie dabei pauschale Urteile über »die Russen«, »die Ukrainer« usw. Bei kleinen

Kindern braucht man gar keine Länder oder Verantwortliche benennen.

Hören Sie auf die Frage Ihres Kindes! Nur so viel antworten, wie auch gefragt wird. Nicht

alles eigene Wissen oder Urteile über dem Kind ausschütten.


Hoffnung ausdrücken!

Auch wenn es schwer fällt, im Moment einen Lichtblick zu sehen: Vermitteln Sie, dass es

Wege gibt, den Konflikt zu beenden. Der Konflikt ist von Menschen gemacht, also kann er

auch von Menschen beendet werden! Und die meisten Menschen auf der Welt wollen ein

friedliches Miteinander!

Bei größeren Kindern vielleicht die Frage stellen: »Was würdest Du tun, wenn Du jetzt

Bundeskanzler wärst? Wenn Du etwas bestimmen könntest?« Diese Vorschläge ernst

nehmen, nicht als naiv abtun, denn meist steckt dahinter das große Menschheitsideal von

Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit, wovon Kinder intuitiv wissen!


Werden Sie aktiv!

Tun Sie etwas für andere: Kinder können ein Bild malen, auf dem die Welt friedlich und

schön ist und es verschenken. Sie können eine Kerze anzünden, beten oder einen Spruch

sagen. Sie können mit Ihrem Kind Dinge aus dem Kinderzimmer heraussuchen, die man

verschenken kann, z.B. an die Flüchtlinge, die hier bei uns ankommen. Man kann auch

spenden, vielleicht einen Betrag des Taschengeldes? In der Hauptsache hilft das anderen

Menschen und andererseits kommt man aus dem passiven Ertragen der Situation in eine

Handlung. Das ist sehr wichtig in belastenden Situationen, sich selbst als aktiven

Menschen zu erleben und nicht als ohnmächtigen.


Keine Nachrichtensendungen schauen!

Alle Bilder und Kommentare zum Krieg aus den Medien Internet, Radio, Fernsehen usw.

wirken verstörend, können von jüngeren Kindern, und damit meine ich Kinder bis 12

Jahre, nicht richtig verstanden und eingeordnet werden. Wenn Sie sich damit den Krieg in

Ihr Wohnzimmer holen, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Ihr Kind Angst

bekommt, schlecht schläft oder andere Anzeichen von Belastung bis hin zu

Traumatisierung zeigt.


Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, Sie kommen nicht mehr mit der

Situation klar!

Das können Ehepartner, Freunde und Verwandte sein, mit denen man sich aussprechen

kann oder auch professionelle Hilfe von Beratungsstellen. Es gibt das Phänomen der

sekundären Traumatisierung, also nicht durch selbst erlebte Katastrophen, sondern über

Berichte und Bilder! Das sollten Sie ernst nehmen.


Da sind vielleicht ein paar Tage Pause von Medien und Nachrichten ganz sinnvoll. Statt

dessen auf ausreichenden Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft achten und ein

bewusstes Ausrichten der Gedanken auf aufbauende Texte, z.B. Poesie, gute Literatur oder

ein Kräfte-Tanken über musikalische Eindrücke. Finden Sie etwas, das Sie beruhigt und

Ihnen gut tut. Dann können Sie sich wieder weiter mit der Situation beschäftigen und sind

stabil genug, um für die Kinder einen sicheren Rahmen bieten zu können.


Zum Abschluss noch eine kleine Begebenheit, die mir eine Mutter schilderte:


Sie selbst ist sehr engagiert im sozialen Bereich und hatte sofort nach Ausbruch des

Krieges ein Paket mit Dingen gerichtet, die wahrscheinlich in der Not der Flucht benötigt

werden und dabei sinnvollerweise auch ihre Kinder von 8 und 5 Jahren mithelfen lassen.

Auf dem Weg zur Sammelstelle fragte dann der Fünfj.hrige: »Mama, fahr‘n wir jetzt in

den Krieg?« – Diese Aussage zeigt, wie nah den Kindern alles ist! Sie haben noch keine

Begriffe von Entfernung (auch manche von uns Erwachsenen mussten ja erst einmal

schauen, wo all die Städte in der Ukraine liegen, von denen berichtet wird), von zeitlichen

Abläufen, sondern sind immer mitten im Geschehen, alles ist unmittelbar und Gegenwart.

Das müssen wir berücksichtigen. Ebenso wie die Tatsache, dass auch unsere Stimmungen

und Gefühle fein wahrgenommen werden. Schon deshalb ist ein ehrliches, aber

kindgemäßes Aussprechen der Dinge notwendig, damit es auch Sprache und Wörter gibt

für diese erspürten Erfahrungen in unserer so herausfordernden Zeit!


Ich wünsche allen viel Zuversicht in die Kräfte des Guten in jedem Menschen und im

Weltgeschehen."



*Zur Autorin: Andrea Wiebelitz ist Waldorfkindergärtnerin, Heilpädagogin und Elternberaterin.

Mitbegründerin der Kinderkrippe »Wiegestube Sonnenschein« Karlsruhe

Seminartätigkeit, Elternbildung, Notfallpädagogik in Krisengebieten, Betreuung des Waldorfkindergartens

in Beirut, Libanon, seit 2015.

Thursday, February 03, 2022

Kostpaarzeiten

Vor Jahren hat sich die 'Marriage Week' als bewusste Beziehungs-Pflege-Woche vor dem Valentinstag etabliert.

Viele Angebote sind daraus entstanden, u.a. das diesjährige Video-Magazin mit dem Titel "Kostpaarzeiten", z.B. mit Impulsen von Georgia & Holger Mix sowie musikalischen Beiträgen:


Ein besonderer Anlass für eine ganz wertvolle Zeit zu zweit - verbindet das Anschauen und den damit verbundenen Austausch mit Kerzenschein, Gemütlichkeit, Muße und Eurem Lieblingsgetränk.
In dieser Zeit findet sich bestimmt auch der in oder andere Tipp für eine frische Ehe..:-)

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldung und Eindrücke.

Rainer & Kerstin




Wednesday, January 19, 2022

Fragen über Fragen. | Questions beyond questions.

Wir haben keine ⏰Zeit, uns über Omikron 🙃💬 Gedanken zu machen, uns beschäftigen ganz andere Dinge:


Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?

Sind nymphomane Hündinnen zwangsläufig?

Wie lange muss eine Katze trainieren, um einen Muskelkater zu bekommen?

Gibt es in einer Teefabrik eigentlich Kaffeepausen?

Wenn Schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?

Wenn die Stiftung Warentest 'Erwachsenen-Spielzeug' testet, ist dann 'befriedigend'
besser als 'gut'?

Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?

Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?

Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?

Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?

Ist eine Gesichtscreme, die 20 Jahre jünger macht, lebensgefährlich, wenn man erst 19 Jahre alt ist?

Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?

Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?

Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?

Geht der Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?

Wie lange kriegt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?

Darf man in einem Schaltjahr auch Automatik fahren?

Wenn Katholiken auf eine Demonstration gehen, sind sie dann Protestanten?

Ist Lattenrost eine Geschlechtskrankheit?


Fragen über Fragen.... 🤷‍♀️


Wednesday, November 24, 2021

2G = 6-




...direkt aus unserer Seele gesprochen - dem ist nichts hinzuzufügen. | 

...right out of our soul - nothing to add.

Thursday, November 11, 2021

Blaues Gras.

 Der Esel sagte zum Tiger:

"Das Gras ist blau."
Der Tiger antwortete:
"Nein, das Gras ist grün!"
Ein Streit brach aus und sie gingen zum König der Tiere, dem Löwen, um ihre Differenzen beizulegen.
Als der Esel den Platz erreichte, an dem der Löwe auf seinem Thron saß, begann er zu schreien:
"Eure Majestät, ist es wahr, dass das Gras blau ist?"

Der Löwe antwortete:
"Ja, natürlich ist das Gras blau."
Der Esel war begeistert und fuhr fort:
"Der Tiger widerspricht mir,  und nervt mich, bitte bestrafe ihn."
Der König (Löwe) verkündete:
"Der Tiger wird mit einem Monat Schweigen bestraft."
Der Esel sprang glücklich und ging zufrieden weiter und wiederholte:
"Das Gras ist blau ... das Gras ist blau ..."
Der Tiger nahm seine Strafe an und fragte den Löwen:
"Eure Majestät, wofür habt ihr mich bestraft? Immerhin ist das Gras grün?"




Der Löwe sagte:
"Das Gras ist tatsächlich grün."
Der überraschte Tiger fragte:
"Warum bestraft ihr mich dann?"

Der Löwe antwortete:
"Das hat nichts mit der Frage zu tun, ob Gras blau oder grün ist. Die Strafe dafür, ein tapferes und intelligentes Tier wie du zu sein, darf keine Zeit damit verschwenden, mit einem Esel zu streiten und dann meine Zeit mit dieser dummen Frage zu verschwenden. 

Die schrecklichste Zeitverschwendung ist es, mit einem Dummkopf und einem Langweiler zu streiten, dem weder Wahrheit noch Realität wichtig sind, sondern nur der Sieg seiner Überzeugungen und Illusionen.

Verschwende keine Zeit mit nutzlosen Argumenten. 
Es gibt Leute, die die Wahrheit nicht akzeptieren können, da sie nicht in ihr Weltbild passt, sie verteidigen lieber die Lüge und verspottet denjenigen der die Lüge aufzeigt.
Sie wollen sich nur behaupten. Gleichzeitig sind sie von Hass geblendet und die Diskussion wird von Beleidigungen begleitet.

Wenn Unwissenheit schreit, ist der Geist still."


Thursday, November 04, 2021

Ehe- und Beziehungstraining vs. Schach-Großmeister

Liebe Leser, Freunde und Familie,

lange hat es gedauert, um das Rätsel zu lüften...jetzt ist es raus - schaue Dir das an:

https://youtu.be/eksnMzmNe6A?t=97

Schmunzelnde Grüße schicken Euch

Rainer & Kerstin



Dear readers, friends and family,

it has been lasting quite a long time, now the quiz is solved...check this one out:

https://youtu.be/eksnMzmNe6A?t=97

Smiling greetings from

Rainer & Kerstin



Tuesday, June 01, 2021

Sunday, May 23, 2021

Pfingsten in 90 Sekunden. | Pentecost in 90 seconds.

Ein schönes Pfingstwochenende euch! Aber was feiern wir eigentlich noch mal genau? 

HIER gibt's die Antwort in 90 Sekunden (Ton an 🔊)



Have a nice Pentecost weekend! But what exactly are we celebrating again? 

HERE is the answer in 90 seconds (raise the volume of your loudspeakers 🔊)




Thursday, April 01, 2021

Wednesday, October 21, 2020

Lasst uns die Hoffnung nicht verlieren. | Let's not loose hope.

Nach dem zehnten "Schauen & Verdauen" 

dieses so prägnanten Gedichtes sind wir 

zunehmend berührt und am Weinen.

Lasse diesen Moment nicht an dir vorüberziehen.

Rainer & Kerstin



After ten times of watching and leaning into this slammed poetry

we feel touched and are crying more and more.

Don't let this wonder-filled moment pass by too easily (only German, sorry).

Rainer & Kerstin



Monday, February 24, 2020

5 Tipps für eine frische Ehe. | 5 tipps for a fresh Marriage.

(English version please see below)

Liebe/r Leser/in,

eines Tages durften wir einen kleinen Beitrag für das unten abgebildete Magazin von 'Marriage Week' (www.marriage-week.de) verfassen, der sich wie folgt liest...und heute hat uns eine der Teilnehmerinnen am aktuellen Frauen-Wochenende 'Atempause' wissen lassen, daß sie über genau diesen Artikel neugierig wurde und uns bzw. www.RelateWorks.de recherchiert hat und darüber auf die 'Atempause' aufmerksam geworden ist und sich schließlich angemeldet hat...Gottes Wege sind eben wirklich unergründlich, gell?!

Erfüllte Grüße,

Rainer & Kerstin



Halten Sie Ihr Eheversprechen!

Aus eigener Ehe-Erfahrung und durch unsere Leidenschaft, Menschen als Ehe-Mentoren zu begleiten und Ehepaare zu Mentoren auszubilden, erkennen wir immer wieder aufs Neue eine elementaren Baustein für das Gelingen einer Ehe: den entschiedenen Wille beider Ehepartner, zum ursprünglichen Versprechen zu stehen, den ausgewählten Menschen in guten wie in schlechten Zeiten lieben zu wollen.

Warum? 
Eine gesunde Ehebeziehung lebt und soll leben. Alles, was lebt, verändert sich permanent.
Intern und extern: Umstände, Wünsche, Herausforderungen, Bedürfnisse, Erwartungen, …und weil das so ist, erleben wir beide in unserer Ehe die größten Freuden, Durchbrüche und Erfolge immer dann, wenn wir zuvor unserem Eheversprechen und damit der Offenheit für Veränderung nachgekommen sind.

Nur, weil wir beispielsweise nach der Totgeburt unserer Tochter im 9. Schwangerschaftsmonat offen für die gegenseitigen Bedürfnisse waren und die dadurch notwendige Veränderung zugelassen haben, konnten wir mögliche Depressionen oder Trennungsgedanken - auch mit Hilfe Dritter - überwinden. Die durch diesen Vorfall veränderten Bedürfnisse sind von uns dadurch erkannt und ernst genommen worden.

Unser persönliches Beispiel mag zwar eher von der extremen Art sein, das Prinzip lässt dennoch 1:1 auf jegliche Situationen anwenden: Eltern werden, Kindererziehung, Rollenverteilung, Urlaubsplanung, Schlafgewohnheiten,…

Wie bekommen Sie als Ehepaar Ihre Leistung nachhaltig auf die Straße? Unsere ‘Gebrauchsanleitung’ verrät es – und findet sich auch schon in der Bibel:

1. “Wenn Ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf Euch, indem Ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass Ihr einander vergeben habt.” (Epheser 4,26)

2. Stellen Sie sicher, innerlich nicht zu verbittern und etwa an Enttäuschungen festzuhalten. “Behüte Dein Herz, denn Dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.” (Sprüche 4,23)

3. Suchen Sie sich ausgewählte Ratgeber. “Ohne guten Rat scheitern die meisten Pläne; viele Ratgeber aber garantieren den Erfolg.” (Sprüche 15,22)







Dear reader,

one day we were allowed to write a small article for the magazine from 'Marriage Week' (www.marriage-week.de), which reads as follows ... and today one of the participants in the current women's weekend gave us 'breathing space' 'let you know that she was curious about this article and researched us or www.RelateWorks.de and became aware of the' breathing space 'and finally signed up ... God's ways are really unfathomable, right? !

Greetings,

Rainer & Kerstin



Keep your wedding vows!

From our own marriage experience and through our passion to accompany people as marriage mentors and to train married couples as mentors, we recognize again and again an elementary one building block for the success of a marriage: the determined will of both spouses to the original promise to stand to love the selected people in good times and bad want.

Why? 
A healthy marriage relationship lives and should live. Everything that lives is constantly changing.
Internally and externally: Circumstances, wishes, challenges, needs, expectations,...and because that is how we both experience the greatest joys, breakthroughs and successes in our marriage then if we have previously made our wedding vows and thus the openness to change have followed.

Just because we are open, for example, after our daughter's stillbirth in the 9th month of pregnancy were approved for the mutual needs and the necessary change we could have possible depression or separation thoughts, also with the help of third parties, overcome. The needs changed by this incident are recognized by us and been taken seriously.

Our personal example may be of the extreme kind, but the principle is still 1: 1
apply to any situation: becoming a parent, bringing up children, role allocation,
Vacation planning, sleeping habits, ...

How do you as a couple get your performance on the road sustainably? Our ‘Instructions for Use’ it reveals - and can already be found in the Bible:

1. “If you are angry, don't blame yourself by remaining unforgiving. Leave it.
Don't go down in the sun without forgiving each other. ” (Ephesians 4,26)

2. Make sure not to embitter internally and hold on to disappointments.
"Protect your heart, because your heart influences your whole life." (Proverbs 4.23)

3. Find selected guides. “Without good advice, most plans fail; lots
Guides, however, guarantee success.” (Proverbs 15:22)


Saturday, January 25, 2020

Silbermedaille. l Silver medal.

Liebe/r Leser/in,

unser aktuelles Ereignis ist einfach zu erfreulich, um es hier nicht zu teilen - nach vier Tagen Skikurs kann einem sechsjährigen Kind - hier unserem Sohn - so etwas schon gelingen. Einfach beeindruckend und ermutigend zugleich.
Bei dem Slalom-Rennen hat Noah in seiner Gruppe von 11 Kindern den zweiten Platz belegt.

Silber olé.

Begeisterte Grüße senden

Rainer & Kerstin



Dear reader,
 

our current memories are just too pleasant not to share it here - after four days of ski lessons, a six-year-old child - here our son - can already do something like this. Simply impressive and encouraging at the same time.

At the slalom race, Noah took second place in his group of 11 children.

Silver olé.

Sending enthusiastic greetings

Rainer & Kerstin





Thursday, March 21, 2019

Optimismus. | Optimism.




Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die

gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft,

eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignierten, eine Kraft,
den Kopf hochzuhalten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine
Kraft, Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, die die Zukunft niemals
dem Gegner läßt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt.

Es gibt gewiß auch einen dummen, feigen Optimismus, der
verpönt werden muß. Aber den Optimismus als Willen zur
Zukunft soll niemand verächtlich machen, auch wenn er hundertmal
irrt. Er ist die Gesundheit des Lebens, die der Kranke
nicht anstecken soll. Es gibt Menschen, die es für unernst,
Christen, die es für unfromm halten, auf eine bessere irdische
Zukunft zu hoffen und sich auf sie vorzubereiten. Sie glauben
an das Chaos, die Unordnung, die Katastrophe als den Sinn des
gegenwärtigen Geschehens und entziehen sich in Resignation
oder frommer Weltflucht der Verantwortung für das Weiterleben
für den neuen Aufbau, für die kommenden Geschlechter.
Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen
wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand
legen, vorher aber nicht.

Dietrich Bonhoeffer


Quelle/Source: Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 36


The essence of optimism is that it takes no account of the present, but it is a source of inspiration, of vitality and hope where others have resigned; it enables a man to hold his head high, to claim the future for himself and not to abandon it to his enemy. - Dietrich Bonhoeffer


Tuesday, February 12, 2019

Schädigung durch Handy und soziale Medien. | Danger of smart phones & social media.

Liebe/r Leser/in,
leider nur in englischer Sprache verfügbar, aber wirklich lohnenswert und sehr wertvoll.
Gut gemeinte Grüße von
Rainer mit Kerstin

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Quelle/Source: 
Editor’s NoteThe following article was originally published by the Washington Free Beacon and has been reprinted here with permission. 
Should Congress ban kids from owning smartphones? According to a recent monologue by television firebrand Tucker Carlson, the answer is yes. In his nightly speech, the Fox News host inveighed against the effect smartphones are having on adolescents, arguing that "smartphone use makes your kids sadder, slower, and more isolated, and over time can kill them." Carlson called on Congress to regulate smartphone usage in the same way that it has regulated cigarettes, keeping them out of the hands of vulnerable youths with minds still moldable by exposure to not as-of-yet understood technology.
With his monologue, Carlson has brought to mainstream attention an ongoing academic debate over how smartphones and social media are affecting America's teens. The conclusions of that debate are by no means as unequivocal as Carlson was. But it is clear from research that something bad is happening to American adolescents, and that smartphone use has spread much faster than our understanding of its long-run impact on developing brains.
There is almost certainly something wrong with America's teens. Data show that young people are increasingly at risk for depressionmental illness, and suicide.  A survey of pediatric hospitals found that hospitalizations of 5- to 17-year-olds for suicidal ideation or attempts doubled between 2008 and 2015; the CDC's research indicates that suicide has increased especially among teenage girls.
These increases go hand-in-hand with a decline in teen socialization. Forty-five percent of 12th graders now say that they never go on dates, compared to 14 percent as recently as the early 1990s. Teens are having less sex, a trend likely linked to rock-bottom teen abortion rates, but also indicating that teens spend less time on romance. Teens are even working less frequently than before, according to the Pew Research Center.
W. Bradford Wilcox, a professor of sociology at the University of Virginia who has written on the social implications of smartphones and screen time, told me that the teen mental health crisis may be linked to the rise of smartphones.
"There's clearly a link between changes in depression, suicide, shifts in socializing. You have to ask yourself, what's happening in the social environment that's different from a decade and a half ago?" Wilcox said. "One of the obvious candidates here is the introduction of smartphones, social media, and the screen culture more generally."
There is clear evidence that kids do indeed spend a lot of time on devices and on line. A frequently-cited survey from Common Sense Media showed 13- to 18-year-olds spend an average of nine hours a day "using media for their enjoyment"; kids eight to 12 spend about six hours a day on average. A 2018 Pew study found that 54 percent of teens say they "spend too much time on their cellphone," and another that 45 percent say they are online "almost constantly."
The same phenomenon is clear for teen social media use. Essentially every teen uses one or more social media sites, according to a 2018 survey from Pew, with YouTube being the most popular (85 percent using), followed by Instagram (72 percent) and Snapchat (69 percent). These figures, in general, represent an increase over the 2015 rendition of the same survey.
Still, it is apparent that teens are depressed and disconnected, and also hooked on their phones and social media. The question is does one cause the other?
That question is the source of much of the debate. Social phenomena like teen suicide are invariably complicated and multi-factorial, and sometimes have counter-intuitive explanations (for example, the increase in 2004 was almost certainly caused by a change in the FDA's required labeling on anti-depressants).
What is more, there is an open question of the direction of the relationship—social media and smartphone use might encourage depression and suicidal ideation, but the latter might also induce more of the former; or another factor might determine both. Research, cited by Carlson, links social media us to depression and abstinence to its alleviation. Other research, however, finds this claimed link wanting, and connects social media use to increased life satisfaction—suggesting that social media's emotional impact may be contingent on a number of other associated factors.
Unsurprisingly, there is copious analysis on both sides of this question. Much of the most popular work has been done by Dr. Jean M. Twenge, a professor of psychology at San Diego State University known for her work on intergenerational trends. In a much-read 2017 Atlantic article, Twenge argued that the current generation of teens are hooked on phone use, leaving them trapped in their rooms and exposing them to the toxic effects of social media.
In her scholarly work, Twenge has connected data from the nationally representative Monitoring the Future and Youth Risk Behavioral Surveillance Surveys to paint a picture of the relationship between screen time, depression, and suicidal ideation.
"The results show a clear pattern linking screen activities with higher levels of depressive symptoms/suicide-related outcomes and nonscreen activities with lower levels," Twenge and her coauthors write.
[A]dolescents using electronic devices 3 or more hours a day were 34 percent more likely to have at least one suicide-related outcome than those using devices 2 or fewer hours a day, and adolescents using social media sites every day were 13% more likely to report high levels of depressive symptoms than those using social media less often.
Twenge has used the same datasets to link increased screen time to less sleep among teens. Other research finds related effects: a 2016 meta-analysis found a connection between "problematic" smartphone usage and depression severity and anxiety, and a 2018 study found digital media use was associated with subsequent ADHD symptoms in teens.
But such a controversial topic will invariably see disagreement. For example, a recently released longitudinal analysis, which explicitly responded to Twenge's work, surveyed 600 adolescents and 1,100 college students for two and six years respectively. Its authors found that "among both samples, social-media use did not predict depressive symptoms over time" for either boys or girls. In fact, the study found a link in the opposite direction, i.e. that symptoms of depression predicted higher social media use among teenage girls.
Causal direction is just one issue for researchers; another is the question of effect size. Remember that social pathologies like teen suicide are basically always multi-causal. Just being able to say that screen time or social media use is related to increased suicide risk does not tell us how much of an effect (the magnitude) one has on the other—it is possible for a relationship to pass the test of statistical significance while not having a very big impact in terms of magnitude.
This insight underlies an analysis from two University of Oxford professors, who used three very large data sets (two from the United States, one from Great Britain) to exhaustively examine the relationship between screen time and well-being among adolescents. They found a statistically significant relationship between the two—but also that increased screen time explained at most 0.4 percent of the variation in well-being when with other variables. In other words, statistically significant—but also very small in absolute impact.
"In fact, regularly eating potatoes was almost as negatively associated with well-being as was technology use," Nature noted in summarizing the paper, "and the negative association between wearing glasses and well-being was greater."
If all of this back-and-forth has you confused, you are not alone. Perhaps the most responsible conclusion is that the science is simply not settled, one way or the other, on how smartphones and social media affect teens, especially in relation to the myriad other variables that might explain the surge in adolescent depression. Neuroimaging research on the topic (which Carlson cited) is still in its infancy—while a major NIH study suggests a connection between social media use and adverse effects on developing brain, the scientists working on it emphasize that their work will need another decade to come to fruition.
Still, a lack of scientific consensus does not mean that no action is merited. That we do not understand the effect of smartphones on developing brains might recommend more caution—where 95 percent of teens having a smartphone suggests a lack of appropriate restraint.
What is more, there are vital differences between some screen time and a lot of screen time. Research suggests that there is some linkage between excessive screen use—around four hours per day—and worse mental health outcomes. The American Academy of Pediatrics recommends that parents explicitly limit the times and types of media use their kids engage in, including designating "media-free" times together.
Wilcox suggested that while the case for a federal prohibition is not yet strong enough, government and private actors both could do more to empower parents to limits their kids' smartphone usage. This could include phone service providers making it easier for parents to shut off kids' access after certain hours, or app designers introducing more effective parental controls. As the internet becomes more centralized in a few major sites—Facebook and Instagram, for example—constraining kids' use becomes substantially easier.


Quelle/Source: