Rainer teilt markante Ereignisse, Erfahrungen, Ideen und Weisheit - gerne auch im Dialog mit LeserInnen, die sich angesprochen fühlen. Willst Du eine oder mehrere unserer Initiativen unterstützen? Wende Dich - z.B. über eines der Kommentarfelder - an uns. °°° Rainer shares memorable moments in his life, experiences, ideas and wisdom - optionally via dialogue with the ones who feel touched by it.
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Saturday, February 16, 2019
Kinderarbeit. | Children's work.
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Friday, April 29, 2016
Überstunden. | Overtime hours.
You do not perform the most important hours of overtime at work.
But here:
At the most important spot in the world.
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Tuesday, December 27, 2011
Rest.
Ansatz zur "Lebens-/Karriere-" Planung...mag nicht materiell, dafür reich an Glück machen.
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Advice for life-/ career". It might not make you rich material-wise, but probably happy-wise.
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Advice for life-/ career". It might not make you rich material-wise, but probably happy-wise.
Friday, September 16, 2011
Arbeit, Beruf, Berufung, Einstellung
Ein Montag im Sommer. Wer heute diesen Text liest, hält wohl tapfer die Stellung, wenn andere Urlaub machen. Oh je! Wenn es ginge, wollten wir etwas, das Arbeit heißt, lieber aufschieben. Das Wort hat den Beigeschmack von Plackerei.
Bei den Anfängen unserer deutschen Sprache steht dieser Aspekt im Vordergrund, und arbeiten heißt: „verwaist sein, ein zu schwerer körperlicher Tätigkeit verdingtes Kind sein“. Noch bis ins Neuhochdeutsche hinein blieb die Kernbedeutung von Arbeit: „Anstrengung, Mühsal, Plage“, ja sogar „unwürdige Tätigkeit“.
Erst mit Luther verlor das Wort etwas von seinem negativen Klang und konnte zusammen mit „Beruf“ und der würdevollen „Berufung“ zusammengedacht werden. Aber als Gegenbegriff zum freiwilligen, freudigen Tun erweckt die Arbeit immer noch jenes Gefühl, das wir, wenn morgens der Wecker klingelt und die Pflicht ruft, zwar gehorsam, aber doch widerwillig überwinden.
Was wir tun müssen, das reizt uns weniger als das, was wir anpacken wollen. Somit ist es wichtig, einer Aufgabe das richtige Etikett aufzukleben. Damit erkennen wir ihren Reiz und wecken unseren Willen.
Bezugsquelle: Impuls-Kalender
Bei den Anfängen unserer deutschen Sprache steht dieser Aspekt im Vordergrund, und arbeiten heißt: „verwaist sein, ein zu schwerer körperlicher Tätigkeit verdingtes Kind sein“. Noch bis ins Neuhochdeutsche hinein blieb die Kernbedeutung von Arbeit: „Anstrengung, Mühsal, Plage“, ja sogar „unwürdige Tätigkeit“.
Erst mit Luther verlor das Wort etwas von seinem negativen Klang und konnte zusammen mit „Beruf“ und der würdevollen „Berufung“ zusammengedacht werden. Aber als Gegenbegriff zum freiwilligen, freudigen Tun erweckt die Arbeit immer noch jenes Gefühl, das wir, wenn morgens der Wecker klingelt und die Pflicht ruft, zwar gehorsam, aber doch widerwillig überwinden.
Was wir tun müssen, das reizt uns weniger als das, was wir anpacken wollen. Somit ist es wichtig, einer Aufgabe das richtige Etikett aufzukleben. Damit erkennen wir ihren Reiz und wecken unseren Willen.
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